Tagesfahrt im Juli ins Münsterland

Die Tagesfahrt startet um 6.00 mit einem fast vollen Bus der Fa. Fritsche Reisen aus Lohfelden! Es geht über die A44, ein Stück A1 und dann viele Kilometer im Münsterland vorbei an Maisfeldern, am wunderschönen Schloss Lemmbeck und durch kühlende Baumalleen bis zum landwirtschaftlich geprägten Ort Reken. Dort befindet sich mitten in den Gemüsefeldern die Fa. Iglo mit riesigen Kühlhallen und einem Besucherzentrum! 1962 gründet die Fa. Findus die Gemüseverarbeitung dort, UniLever übernimmt danach den Standort, und heute gehört die Fa. Iglo  2 Amerikanern. 650 Mitarbeiter sind heute dort im Schichtdienst beschäftigt! Zu Zeiten von UniLever waren es 1800 Personen, die heute durch die Mechanisierung der Produktion nicht mehr erforderlich sind.

Wir werden von der aktiven Landwirtin Mathilde Schwenk und ihrem Team sehr herzlich empfangen. Eingeladen sind wir dann in Gruppen die Arbeitsvorgänge in den einzelnen Arbeitsstraßen der Firma anzuschauen. Am beeindruckensten ist dabei die Kürze der Verarbeitung vom Spinat, ein Markenprodukt der Fa.Iglo. Es muss alles sehr schnell gehen, da , wie wir wissen, Spinat und Grünkohl, und die ausserdem dort verarbeiteten Kräuter wie Kerbel, Schnittlauch und Basilikum sehr schnell zerfallen. Und tatsächlich vergeht von der Anlieferung des Gemüses und der Kräuter auf den großen 8t-Anhängern bis zur Verpackung und Aufbewahrung in den großen Kühlhäusern höchstens 4 Stunden Zeit. Die  großen Maschinen der Waschstraßen in den Fabrikhallen verbrauchen ca 650.000m³ Wasser um das Gemüse auch wirklich sauber zu bekommen. Durch den sandigen Boden müssen die Maschinen die Arbeitsvorgänge auch immer mal wieder für 4 Stunden unterbrechen, um sich selbst zu reinigen.  In den automatisierten Produktstraßen herrscht durchgehend eine Temperatur von etwa 8 Grad, damit die verarbeiteten Gemüse nicht zwischendurch auftauen.  In den letzten Jahren ist eine Fertigproduktereihe dazu gekommen, die aber durch die zusätzliche Fleischverarbeitung in völlig seperaten Hallen stattfindet. Die Laborräume ,in denen die Gemüse und die Fertigung immer wieder überprüft werden, machen einen großen Teil der Gebäude aus.

Nach der Fabrikrundfahrt mit der kleinen Bahn werden wir im Besucherzentrum mit einem warmen Mittagessen aus den produzierten Tiefkühlprodukten sehr gut bewirtet. Viele von uns, die vielleicht noch skeptisch gegenüber der Tiefkühlkost statt dem frischen Produkt aus dem eigenen Garten waren, äußerten sich nach der Mahlzeit sehr positiv über den Geschmack.

Die anschließende Fahrt mit dem Reisebus durch die Felder der vertragsgebundenen Landwirte war sehr informativ. Die Landwirte stellen ihre Felder zur Verfügung und säen aus! Die Bodenproben für die Aussaat und das Saatgut werden von der Firma übernommen. Für die einzelnen Wachstumsstadien mit Probeentnahmen, die erforderlichen mineralischen Dünger und den Termin der Ernte sind die Berater der Firma zuständig. Bei 40kg Saatgut pro ha bei Spinat und ca 6kg bei Grünkohl ergibt sich eine Keimzeit von etwa 2Tagen bei der erforderlichen Bodenfeuchtigkeit, und eine entsprechende Wachstumsphase von etwa 30-40Tagen. Bei Spinat beträgt die Fruchtfolge nur alle 5 Jahre und bei den Kräutern sogar nur alle 8 Jahre. Frau Mathilde Schwenk zeigt uns  dann auch noch den Kräutergarten, den sie im Auftrag der Firma als Versuchsgarten und für Entdeckungen für Schulkinder betreibt. Die Fahrt geht auch durch Krautfelder wie Rotkohl und Wirsing, die in der Herbstverarbeitung dran sind. Außerdem konnten wir noch Felder mit  Kapuzinerkresse sehen, die zur Herstellung von Heilkräutern bei Blaseninfekten genutzt wird. Nach der Busfahrt haben wir noch Gelegenheit einzukaufen, was leider nicht so möglich ist  wie wir es gern getan hätten. Die Lagerung im Bus bei den überaus sommerlichen Temperaturen ist schier unmöglich.

 

Die Privatbrennerei der  Familie Beckmann, ebenfalls in Reken, ist unsere nächste Station. Wir werden schon mit Kräuterlikör, Anislikör und praktischen aus allen Obstsorten produzierten Likör empfangen. Nach der Probe informiert uns Herr Beckmann über die Herstellung des hochprozentigen Alkohols aus der Getreidemaische und der Hinzugabe von verschiedenen Enzymen, der dann noch entsprechend der Brennereiverordnung mit Wasser verdünnt , und dann mit den entsprechenden Geschmacksrichtungen versetzt wird. Vielen von uns schmeckt der Likör so gut, dass sich die Lagerräume im Bus doch noch füllen.

Die nächste Anlaufstation unserer Reise, auf einen Insidertipp hin, ist eine ausgefallene Freizeitanlage in einem Buchenwald am Ufer des Halterner Sees. Es gibt tollen Kuchen mit einem wunderschönen Blick auf den See. Diese schöne Zeit , die wir dort verbringen können, tröstet uns dann später über die lange Zeit im Bus hinweg, die die Verkehrstörungen auf der A44 erforderlich machen. Ca 19.30 Uhr sind wir dann wieder am Auestation, und können dann von einem sehr informativem , schönen Tag sprechen, den wir trotz extremer Hitze im klimatisierten Bus gut überstanden haben. Unser Dank gilt Margit Wunsch für die Vorbereitung der Fahrt.

 

Landfrauentag zum Hessentag 13.06.2019

 

Der voll besetzte Bus der Landfrauen vom Bezirk Kassel kam durch die schlechte Ausschilderung der Anfahrtsstrecke in Bad Hersfeld etwas später an! Gerade rechtzeitig zur flammenden Rede der Präsidentin des Landesverbandes Hildegard Schuster. Sehr eifrig plädierte Frau Schuster für das Ehrenamt! Die Forderung nach Befreiung der Vereine von Nutzungsgebühren für öffentlichen Räume folgte. Beispiele: Herborn zahlt 135 € pro Jahr und Rüsselsheim über 3000€!

Hildegard Schuster mahnte in ihrer Rede die Verrohung des Miteinanders an. Dass die, die sich für die Gemeinschaft einsetzen, von der Gemeinschaft geschützt werden müssen, z.B. Sanitäter und die Polizei!

Sie kämpfte für ein Seniorenticket, Zuschuss für E-Bikes, damit Senioren besser ihre Termine wahr nehmen können und flexibler sind. Ein Appell an die Staatsregierung zur Sicherstellung der ärztlichen Versorgung, von Pflegeeinrichtungen und der Hebammenarbeit. Sie mahnte den Wegfall der Krebsvorsorge für Frauen ab dem 70.Lebensjahr an.

Sie wies auf die Nachhaltigkeitsstrategien hin um Zukunft für die nächste Generation mit der Erhaltung des heutigen Lebensstils zu haben. Die Regierungsparteien beziehen Landfrauen schon in den unterschiedlichsten Bereichen mit ein: Z.B. in Schulen mit dem Ernährungsführerschein, Mehrwert für das eigene Leben- Projekt:  Gartenkinder und „zu gut für die Tonne“-Resteverwertung. Außerdem forderte sie keinen Beton auf fruchtbare Böden.

Familien-und Verbraucherschutz-Ministerin Priska Hinz wies als nächste Rednerin auf den nächsten Hessentag in 2020 in Bad Vilbel hin! Dann appellierte sie an die 50.000 Mitglieder weiterhin im Landfrauenverband aktives Beteiligen zu zeigen, jede einzelne solle sich als Powerfrau mit viel Tatkraft für die Gemeinschaft  einzusetzen. Danke sagte sie für das Miteinander von jung und alt, Mann und Frau, Stadt und Land.

Sie setzt sich ein für das Projekt: Land hat Zukunft! Hierbei geht’s um das Seniorenticket, Mobilitätsstrukturen, Lebensmittelversorgung, Erledigung von amtlichen Wegen, Banking und die medizinische Versorgung einschließlich der Hebammen.

Diese Projekte laufen: Bauernhof als Klassenzimmer, Agrarfachfrauen, der Ernährungsführerschein für die 3.Klassen wird erweitert mit regionalen Lebensmitteln und Resteverwertung. Auch für 5.und 6. Klassen werden die Themen Ernährung um Nachhaltigkeit und Verbraucherschutz erweitert. Und dafür hatte Sie ein Geschenk mitgebracht: einen Bewilligungsbescheid von 370 000 €! Es gab viel Applaus.!!!

Der Bad Hersfelder Stadtrat Grimm und das Hessentagspaar wiesen im nächsten Redebeitrag darauf hin, dass wir uns im Wohnzimmer der Stadt Bad Hersfeld, der Stiftsruine befinden würden. Natürlich würde die Stiftsruine gern zur Verfügung gestellt für solche Begegnungen mit Engagement wie diese!

Die musikalische Untermalung dieser Veranstaltung erfolgte durch  die Bergmannkapelle Wintershall,  die von der  Firma K+S gesponsert wurde, was von Frau Brigitte Weitz, Vorsitzende des Bezirksverein Bad Hersfeld, lobend erwähnt wurde.

Im Redebeitrag von Karsten Schmal, Präsident des Bauernverbandes war von den  über 1000 Infoveranstaltungen zur Regionalität die Rede. Er appellierte an die Familien  statt mit Handy eher mal mit eineinander zu sprechen, nicht die Gärten zu wahren Steinwüsten zu machen sondern auch noch eigenes Obst und Gemüse anzubauen. Um den Erhalt der Artenvielfalt zu unterstützten hat der Verband 16000kg Blühstreifensaat abgefüllt, und gab es zum Beispiel beim Hessentag im Bereich „Natur auf der Spur“ kostenlos ab.

 Es gäbe kaum noch Bäuerinnen, und man hätte den Eindruck als wären die Bauern für alles was Umweltveränderungen angeht allein verantwortlich. So nähme man den jungen Landwirten den Spass an ihrer Arbeit! Nur 4% der Erdoberfläche würden zur Produktion von Lebensmittel genutzt! Ohne Landwirte keine Lebensmittel. Sie sind eine Säule der Grundversorgung! Herr Schmal bedankte sich für die gute Zusammenarbeit mit den Landfrauenvereinen.

Es folgte der Vortrag von Bruder Paulus vom Liebfrauenkloster aus Frankfurt zum Thema: „Oh du schönes Miteinander“. Bruder Paulus sprach zwischenmenschliche Probleme an, die einfach auch durch unsere Unterschiedlichkeit kommen, und weil man sich ja seine Mitmenschen nicht aussuchen kann. Fehler zuzugeben,  eine gemeinsame Mitte zu suchen und andere um Mithilfe zu bitten fällt den meisten von uns schwer, meinte er. Dieses Schnelle “und ich bin dann mal weg“  wäre zu häufig  die Lösung von Problemen geworden . Selten stelle man sich den Problemen und erarbeite dann auch selten gemeinsame Lösungen! Sein Leitsatz: Kunst ist es dazubleiben und Kraft für das Schlagen von Wurzeln zu  haben!!!! Um auch das aufzunehmen was unten ist! Fremdenfeindlichkeit ist mitten unter uns, sagte der Pater! Willkommenskultur bedeutet:  Aus dem was da ist, etwas zu machen!! Es gab viel Beifall!

Der Bezirkslandfrauenverein Bad Hersfeld stellte anschließend die einzelnen Ortsvereine mit Bildern  und kleinen Anekdoten dazu vor. Anschließend gaben die Landfrauen aus Kerstenhausen  einen Gruppentanz „Sunflowers“ zum Besten.

Der offizielle Teil des Landfrauentages in Bad Hersfeld ging unter großem Beifall zu Ende und man verabschiedete sich aus dem Wohnzimmer, der Stiftsruine , Bad Hersfelds mit seiner großartigen Kulisse. Anschließend ist der individuelle Teil des Hessentagsbesuches möglich, mit Besuch der einzelnen Ausstellungen und der Hessentagsstraße. Der Dank geht an Ute Ludwig für die Organisation der Fahrt!

Spendenübergabe am 26.04.2019

 

Der LandFrauenBezirksverein Kassel organisierte im März einen Flohmarkt in Schauenburg-Elgershausen. Neben der Standgebühr ging auch der Erlös des Kuchenverkaufs als Spende an das Kinder- und Jugendheim im Kleinen Holzweg, Kassel.

Dass eine so stolze Summe zusammenkommt, hätten wir Landfrauen uns nicht träumen lassen. So konnten 1550 Euro an das Kinderheim für die Arbeit mit den ganz Kleinen in der Inobhutnahme übergeben werden. Bereichsleiterin Rita Panchyrz-Werner nahm den Scheck dankend entgegen. Sie stellte uns die Arbeit den Kinderheims vor. Als weitere Spende übergaben wir selbst genähte Kleidung für die Kleinsten.

Durch solche Spenden können immer wieder Projekte und Aktionen für und mit den Kindern finanziert werden, die über die Grundversorgung hinausgeht.

Frau Panchyrz-Werner, Christa Reuting, Ute Ludwig

Studienreise nach Trier August 2018

Der LandFrauenBezirksverein machte eine Studienreise nach Trier um auf den Spuren der Römer zu wandeln. Im Landhotel  „Naunheimer Mühle“  in Wetzlar wurde die erste Pause eingelegt.  

Frisch gestärkt ging es dann in Richtung Trier, wo uns  die Reiseleiterin erwartete. Wir machten eine Stadtrundfahrt/-rundgang  um die Nahe Umgebung und die Stadt kennenzulernen.  Wir fuhren an der Porta Nigra vorbei übers Moselufer auf den Petrisberg, von dort dann zu den Kaiserthermen. Beeindruckt waren wir von der Basilika und dem Trierer Dom. Trier ist die älteste Stadt Deutschlands, sie wurde von den Römern gegründet.  Die Römischen Baudenkmäler in Trier zählen seit 1986 zum UNESCO-Welterbe. Heute hat Trier 113.000 Einwohner. Jährlich besuchen 4,5 Mio Touristen die Stadt.  

 

Am nächsten Tag lernten wir die Umgebung von Trier kennen. Über Konz ging es dann entlang der Saar nach Mettlach. Dort besichtigten wir das Erlebniszentrum der Fa. Volleroy + Boch.  Wir machten einen Spaziergang zum Aussichtspunkt „Cloef“ von wo aus wir die Saarschleife betrachten konnten.

 

Dann ging es wieder auf die Spur der Römer. Wir besuchten die „Villa Borg“, die rekonstruierte Villa bietet einen beeindruckenden Einblick in das Leben der Römer. Anschließend fuhren wir nach Nennig.Nennig ist sehr bekannt durch die prachtvolle Römische Villa und ihren prunkvollen Mosaikfußboden. 1852 stieß ein Bauer beim Ausheben einer Rübengrube auf Mosaiksteinchen, die sich dann als Teile eines repräsentativen römischen Mosaikfußbodens entpuppten. Das rund 160 qm große Mosaik ist beeindruckend und gilt als das größte, schönste und besterhaltenste nördlich der Alpen.

 

Ein Höhepunkt unserer Reise war der Besuch des Amphitheaters in Trier.

Der "Gladiator Valerius" hat uns im Untergrund des Amphitheaters empfangen und gab uns einen Einblick ins Leben eines römischen Kämpfers im 2. Jahrhundert. Er beschrieb sein Leben, er war Sklave, wurde freigelassen und wurde zum Gladiator. Er erlebt alles was einem Gladiator zustoßen konnte, er hat viel Blut gesehen. Wir folgten ihm durch die große Arena und haben viel  über den Alltag der Gladiatoren und auch über das Leben im römischen Trier erfahren.

Der Flohmarkt für den guten Zweck 2015

 – Eine Erfolgsgeschichte

Am Sonntag, den 15. November 2015 um 10.00 Uhr herrschte ein riesengroßer Andrang im Gebrauchtwagencenter von Mercedes-Benz in Kassel. Auslöser war der Flohmarkt für den guten Zweck der Kasseler Serviceclubs.

Zum Verkauf kam alles rund um Haus und Hof, sowie hochwertige Garderobe für die ganze Familie.

Ein leckeres, reichhaltiges Kuchenbuffet rundete das Angebot ab.

Dank vieler kauffreudiger Flohmarktbesucher konnte eine Gesamtsumme von 18.000,-- Euro eingenommen werden.

Dieser Betrag geht je zur Hälfte an den MÄDCHENBUS Nordhessen e.V. und den Deutschen Kinderschutzbund OV Kassel e.V.

 

2. Wohnmobiltreffen 2014

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das 2. Wohnmobiltreffen des LandfrauenBezirksvereins Kassel

 

Nachdem 2013 das erste Wohnmobiltreffen  ein voller Erfolg war, hatten die Teilnehmer  beschlossen dieses Treffen  zu wiederholen.

Vom 23.05.2014 bis zum 25.5.2014 machten sich 8 Landfrauen mit ihren Männern auf den Weg nach Wernigerode.  Übernachtet wurde auf dem Stellplatz in Darlingerode.  Am Freitagnachmittag besuchten wir nach einer kleinen Wanderung die Hasseröder Brauerei.  Die Brauereibesichtigung war sehr informativ.  Anschließend konnten wir uns bei einer Schokoladenfabrik im Werksverkauf mit Süßigkeiten eindecken. Abends haben wir  bei schönem Wetter  noch sehr lange zusammengesessen.  Es wurden diverse Tipps für die unterschiedlichsten Wohnmobilreisen ausgetauscht.

Am Samstagvormittag sind wir dann mit dem Bus nach Wernigerode gefahren. An der Haltestelle wurden wir von unserer Stadtführerin abgeholt.  Die Stadtführung war sehr interessant und die Stadtführerin war von unserer sehr aufmerksamen Gruppe so begeistert, dass die Führung nicht nur  1,5 sondern 2 Std. gedauert hat.

Am Nachmittag besuchten wir den Miniaturenpark  „Kleiner Harz“. Hier sind mehr als 50 Miniaturbauwerke der bekanntesten Gebäude im Harz zu sehen. Anschließend besuchten wir den Bürgerpark mit seinen Themengärten, dem Aussichtsturm und seinem kleinen Tiergehege.

Am Nachmittag zog dann ein Gewitter auf, sodass wir uns mit Taxis zum Baumkuchenhaus bringen ließen. Dort gabs eine kleine Backvorführung mit anschließender Verkostung. Es war sehenswert, wie ein Baumkuchen entsteht.  Danach wanderten wir zurück zum Stellplatz, wo dann ein Grillabend vorbereitet wurde.  

Am Sonntagmittag verabschiedeten wir uns voneinander. Wir wollen dieses Wohnmobiltreffen zu einem festen Bestandteil im Landfrauenprogramm machen.

Sollten noch weitere Landfrauen im Bezirk Kassel mit Wohnmobil Interesse an diesen Treffen haben, melden Sie sich bei Ute Ludwig.

3-Tagesfahrt in die Rhön 2013

Anreise am Donnerstag, 24. Oktober 2013:

Bei unserer Anreise nach Bad Neustadt haben wir Halt in Ostheim/Rhön gemacht und das dortige Werk der BIONADE besichtigt.

Anschließend ging die Fahrt weiter nach Bad Neustadt, zum Hotel

Nachmittags haben wir eine kleine Modenschau bei BONITA besucht. Anschließend haben wir einen schönen Abend in geselliger Runde verbracht

 

Freitag, 25. Oktober 2013:

Nach einem ausgiebigen Frühstücksbuffet ging es von Bad Neustadt aus

zu einer großen Rhönrundfahrt: Kreuzberg, Hochrhönstraße,

Heidelstein, Wasserkuppe, Fladungen, Mellrichstadt

Und wieder verbrachten wir den Abend in geselliger Runde bei Hausmusik.

 

Samstag, 26. Oktober 2013:

Nach dem Frühstück verabschiedeten wir uns von dem tollen Hotel und fuhren nach Bad Kissingen. Dort gab es dann einen geführten Stadtrundgang

Nachmittags haben wir dieSchokoladenmanufaktur in Sandberg/Rhön besichtigt. Wir konnten die vielen Kakaosorten probieren. Anschließend gab es sehr leckere Torte.

Rundgang mit Malchen Butterweck 2012

Am 18.10.2012 trafen sich 30 Landfrauen zur Führung in Kassel mit Malchen Butterweck. Diese Führung lebte von dem losen Mundwerk eines waschechten Marktweibes.  Wer könnte über sprichwörtlichen Eigensinn, kasseläner Dickköpfigkeit, Klatsch, Tratsch und Stadtgeschichte besser erzählen als eine Marktfrau mit dem Herz am rechten Fleck? Gestartet wurde am Rathaus, weiter ging es zum Friedrichsplatz dann zur Fulda. Wir amüsierten uns mit Malchen Butterweck und ihren Geschichten über den alten Adel, die Brüder Grimm, Ephesus und Kupille und buntes Kasseler Marktgeschehen.Malchen Butterweck erzählte  von den Kasseler Lieblingsspiesen“Ahle Worschd” und “Weggewerg”. Auch lernten wir das "Kasseler Wörtchen" kennen:  "Ich will dä was schissen und Schäss sprechen."

 

Die Führung endete in der Markthalle.  Die Landfrauen waren von diesem schönen Nachmittag begeistert.  

2 Tagesfahrt nach Würzburg 2011

 

26. + 27.11.2011

Würzburg und Sommerhausen 

 

Samstag: 26.11.2011

Besuch der Festung Marienberg

Nachtwächterwanderung

 

 

Sonntag: 27.11.2011

Besichtigung der Residenz in Würzburg

Abfahrt nach Sommerhausen und Besuch des dortigen Weihnachtsmarktes. Für seinen ungewöhnlichen Weihnachtsmarkt ist Sommerhausen bekannt, ein romantisches mittelalterliches Städtchen am Main. Auf dem "etwas anderen Weihnachtsmarkt" dominieren an den vier Adventswochenenden nicht etwa die sonst üblichen Buden, vielmehr bieten Kunsthandwerker und Kunstgewerbler in Häusern, Höfen und Gewölbekellern, verteilt über den ganzen historischen Altort, ihre teils beachtlichen Arbeiten an, und auch in den Galerien stellen namhafte Künstler Bilder, Collagen, Glas und Keramik aus. Anschließend Weinprobe mit Brotzeit 

 



21. Juli 2011 - Ortsverein Kassel - Waldau
Kinderkochkurs 'Junges Gemüse'

Wir haben vom 19. Juli bis 21. Juli 2011 im Rahmen des Ferienbündnisses zum zweiten Mal einen Kinderkochkurs veranstaltet.  13 Mädchen und Jungen im Alter von 6-11 Jahren haben mit uns leckere Rezepte aus den Themen "Ei und Salz" und "Kräuter" gekocht. Faszinierend, was die Kids schon können und wie eifrig sie bei der Sache sind. Und wie im richtigen Leben ist auch bei unseren Gerichten nicht alles ganz reibungslos verlaufen. Das ein oder andere Malheur ist eigentlich fast gar nicht aufgefallen. So wurden täglich Vorspeise, Hauptgang und Nachspeise liebevoll zubereitet und dann mit Punkten bewertet. Wie im Fernsehen, beim Perfekten Dinner, hat jeden Tag eine andere Gruppe den Tagessieg errungen. Neben der praktischen Arbeit wurde auch mit der Ernährungspyramide über die Bausteine der einzelnen Lebensmittelgruppen gesprochen sowie über die Portionsgrößen. Mit von der Partie waren unsere Handpuppen "Jule" und "Emily", die sich rege bei unseren täglichen Vorbesprechungen beteiligten und anschließend für die Kinder zum Spielen da waren, wenn alle Arbeiten erledigt waren.

Zum Schmunzeln: Ein Kind hatte im Rezept gelesen, dass zwei Teelöffel Senf in die Eimasse gegeben werden müssen. Der Teelöffel wurde geholt. In dieser Zeit schaute die Referentin ganz kurz bei zwei anderen Teilnehmern, um etwas zu helfen. Als die Referentin sich wieder um drehte sah sie, dass aus den 2 Teelöffeln Senf inzwischen das ganze Glas in die Eimasse gegeben wurde. Was tun? Ganz großzügig wurde der Senf heraus geschöpft, ein weiteres Ei und Milch zugegeben und so haben wir am Ende gar nicht mehr geschmeckt, dass hier etwas beinahe schief gegangen wäre.

Landfrauen auf kulturellem Pfad

Da das  Hessische Landesmuseum im Herbst 2008 schloss,  kann man eine der ältesten und bedeutendsten Sammlungen Kassels nicht mehr besichtigen. Nun will man durch eine Sonderausstellung im Schloss Wilhelmshöhe den „Silberschatz der Landgrafen“ für die Öffentlichkeit sichtbar machen.

 

Die Landfrauen im Bezirk Kassel gehen regelmäßig zu Ausstellungen in die Kasseler Museen. Diese Sonderausstellung wollte man sich nicht entgehen lassen und so besuchten 20 Damen aus 8 Ortsvereinen das „Pokalspiel – der Schatz der Landgrafen“. Begrüßt wurden die  Landfrauen aus dem Bezirk Kassel von Frau Dr. Mayer-Pasinski, die sie mit Begeisterung durch die Ausstellung führt.

 

Gleich zu Beginn der Ausstellung ist eine fünf Kilogramm schwere Kanne aus dem Besitz der Grafschaft Katzenelnbogen zu bewundern. Im Raum, der „Der hessische Hausschatz“ genannt wird, werden 5 der 11 erhalten Exponate ausgestellt.  Wilhelm IX. erklärte diese elf Exponate zum unverkäuflichen Besitz der Residenz. Unter anderem wird ein von Papst Innozenz XIII. geweihtes Schwert ausgestellt, dass Landgraf Wilhelm I 1491 verliehen wurde.

 

In der „Silberkammer“  kann den Silberschatz aus silbervergoldeten Prunkgefäßen sehen. Die Silberkammer befand sich im Erdgeschoss des damaligen Landgrafenschlosses, dort wo heute das  Regierungspräsidium steht. Die ältesten Objekte sind schon seit 1483 im Besitz der hessischen Landgrafen und werden seit 450 Jahren in Kassel aufbewahrt. Zu bewundern gibt es hier z. B. einen  Nautilus- oder  Straußeneipokal. Die filigrane Bearbeitung dieser Pokale, erstaunt die Besucherinnen sehr.

 

Beim Betreten des „Festsaales“ fielen den Frauen sofort die kunstvoll gefalteten Servietten ins Auge. Auch kostbare Trinkgefäße waren damals Teil einer Festzeremonie. Die Landrauen waren begeistert  von den unterschiedlichen Trinkgefäßen, teils Pokale, teils Gefäße in Schiffsform. Auch Trinkgefäße in Tiergestalt konnten sie bewundern, erst beim zweiten Hinsehen konnte man erkennen dass man aus diesen Gestalten trinken konnte. Treffend sind die Hinweise, die sich an den Vitrinen befinden: „Kopf ab und Prost, aber Vorsicht! Es passt mehr hinein als Sie denken. Wie trinkt man aus einem Kauz, dessen Flügel beweglich sind? Wie führt man ein Pferd zum Mund, dessen Vorderläufe stören?“


Im letzten Raum  der Sonderausstellung kann man verschiedene Materialien in die Hand nehmen, man kann auch an einem Quiz teilnehmen.  An einigen Tagen gibt es dort Goldschmiedevorführungen bei denen man sich einen eigenen Miniaturpokal gestalten kann. (ulu)