HNA vom 13.11.2013

 

  • Ahnataler Landfrauen stifteten der Gemeinde eine Bank für Weimarer Ahneweg

Platz für Gespräche und zum Ausruhen

Ahnatal. Ein Platz zum Ausruhen während eines Spaziergangs, zum Gespräch in schöner Umgebung oder einfach zum Entspannen: Die neue Bank in der Ahnataler Gemarkung kann vielfach genutzt werden. Die Ahnataler Landfrauen hatten aus ihren jüngsten Veranstaltungen einen Überschuss erzielt – und wollten mit dem Geld der Gemeinde und den Ahnatalern etwas Gutes tun.

Weihten die neue Bank ein: Uwe Westphal (hinten von links) und Bürgermeister Michael Aufenanger bedankten sich bei Christel Bretthauer (vorne, von links), Ursel Weber und Helga Krüger für die gestiftete Bank. Foto: Kisling

Weihten die neue Bank ein: Uwe Westphal (hinten von links) und Bürgermeister Michael Aufenanger bedankten sich bei Christel Bretthauer (vorne, von links), Ursel Weber und Helga Krüger für die gestiftete Bank. Foto: Kisling

„Wir haben die Idee besprochen und waren uns einig, dass die Spende einer Bank eine schöne Sache wäre“, meinte Ursel Weber, Vorsitzender der Landfrauen. Die Gemeinde nahm das Angebot dankbar an.

„Ältere Menschen möchten mobil bleiben und spazieren gehen. Da ist es wichtig, dass man ihnen in der Gemarkung die Möglichkeit zur Pause bietet“, erklärte Bürgermeister Michael Aufenanger. Daher achte die Gemeinde darauf, dass der Abstand zwischen den Bänken in der Gemarkung nicht zu groß werde und diese gut zu erreichen seien.

Die neue Bank steht nach Absprache der Landfrauen mit dem Bürgermeister und Uwe Westphal vom Amt für Kultur, Jugend und Senioren in der Verlängerung des Ahnewegs und papt damit gut in das Konzept. Die nächste Bank steht etwa 500 Meter entfernt nach der Überquerung des anliegenden Bachlaufes.

Da der Ahneweg stark frequentiert werde, sei die Bank eine weitere Bereicherung, waren sich alle einig. Besonders lohne sich der Ausblick: Über die angrenzende Wiese und die Felder hat man auf der Bank sitzend den Blick zum Stahlberg. (ptk)

 


    • HNA Online vom 17.10.13

    • Andrea Trapp hielt Vorträge über Ecuador und die Galapagosinseln mit Bildern von Ruth Brosche

Die große Sehnsucht nach der Ferne

Ahnatal. In einem Land, das in puncto Flora und Fauna nahezu alles zu bieten hat, das lange Strände mit tiefblauem Meer, aber auch schneebedeckte Berggipfel besitzt und das unterschiedliche Kulturen und Lebensweisen aufweist, könnte es schwierig sein, das eindrucksvollste Erlebnis zu benennen.

 
Mit Landkarte und Hut aus Ecuador: Fotografin Ruth Brosche und Andrea Trapp hielten einen Vortrag über Ecuador und die Galapagosinseln. Foto: Kisling

Mit Landkarte und Hut aus Ecuador: Fotografin Ruth Brosche und Andrea Trapp hielten einen Vortrag über Ecuador und die Galapagosinseln. Foto: Kisling

Bei Andrea Trapp ist dies anders: „Wale zu sehen war das Beste, was ich bisher erlebt habe. Es sind majestätische Tiere und sie in Natur zu sehen ist beeindruckend.“ Zu den Bildern der Ahnataler Fotografin Ruth Brosche hält Andrea Trapp derzeit ihre Vorträge „Ecuador & Galapagos - Nature and Culture“. Der Seniorenkreis der Weimarer Kirchengemeinde verfolgte bereits den Vortrag, zuletzt hatten die Ahnataler Landfrauen das Duo Trapp und Brosche eingeladen. Neben den Landfrauen waren auch viele externe Besucher zu Gast und füllten das Alte Rathaus bis auf den letzten Platz.

„Es war ein sehr schöner Vortrag von Andrea Trapp, und die Fotos dazu waren grandios“, lobte Ursel Weber, Vorsitzende der Landfrauen. Schnell wurde deutlich, dass die Fotos zusammen mit den Erläuterungen von Trapp die große Sehnsucht nach der Ferne widerspiegelten. Trapp und Brosche haben es sich zum Hobby gemacht zu verreisen.

Ruth Brosche hat ihre Kamera immer dabei – und Ausdauer. „Als ich ein Rascheln im Strauch hörte und Ruth darauf aufmerksam machte, war der geplante Stadtausflug vorbei. Stattdessen haben wir drei Stunden vor dem Strauch gewartet“, berichtete Andrea Trapp. Gelohnt hat es sich, Brosche gelangen eindrucksvolle Aufnahmen des kleinsten Vogels der Welt, eines Kolibris.

Per Flugzeug, Floß, Auto und auch auf Pferd und Esel reisten die Ahnatalerinnen durch Ecuador, ehe es auf die Galapagosinseln ging. Eine Reihe von unvergesslichen Erlebnissen, an denen die Besucher während des eineinhalbstündigen Vortrages teilhaben durften. (ptk)

Information: Die vorerst letzten Vorträge finden am Donnerstag, 31. Oktober, ab 16 Uhr im Stiftsheim Kassel und am Mittwoch, 13. November, ab 20 Uhr im Alten Rathaus in Ahnatal statt. Der Eintritt ist frei.